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Wenn im Verein oder Verband die Funken flieten

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Überall dort, wo Menschen zusammenkommen, geht es nicht immer nur harmonisch zu und so sind Konflikte im Verein etwas Normales. Die Streitauslöser sind die gleichen, wie auch sonst im Leben: unterschiedliche Sichtweisen, Erwartungen, Ziele und Einstellungen.

Streit im Verein oder im Verband kann von Meinungsverschiedenheiten, Diskussionen - und mit Pech - bis zu hocheskalierten Konflikten reichen. Jeder «Vereinsmensch» sieht sich im Laufe der Zeit mit dem einen oder anderen Streit konfrontiert. Nehmen Sie einen Streit oder Konflikt im Verein bzw. im Verband nicht von seiner negativen Seite, dafür aber umso ernster!


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Wenn zwei sich streiten - Freuen sich weder Vorstand noch Mitglieder

Wenn zwei sich streiten, bedeutet dies, dass ihnen eine Sache wirklich wichtig ist. Die Kommunikation ist lebendig. Ihre Vereins- oder Vorstandsmitglieder sind engagiert genug, um Zeit und Energie auf ein Thema zu verwenden, damit es in ihrem Sinn - und mit Glück auch im Sinne des Vereins - geregelt wird.

Viel schlimmer wäre es, wenn es niemandem Wert wäre, sich für die Angelegenheiten des Vereins einzusetzen. Sie sollten aber so schnell wie möglich aktiv werden, wenn sich Streit und Konflikte unter den Vereinsmitgliedern oder im Vorstand häufen, bzw. an der Tagesordnung sind.


Verein - Quo vadis?

Ein Klassiker im Vereins- / Verbandsstreit ist, dass eine Person - oder eine Gruppe - neue Wege gehen oder durchsetzen möchte, eine andere Person - bzw. Gruppe - hingegen am Vertrauten festhalten will und sich deshalb gegen Veränderungen sperrt.

Besonders kritisch kann es werden, wenn die Konfliktparteien aus grösseren Gruppen bestehen. Sobald unter diesen Voraussetzungen die Situation eskaliert, hat sie das Potenzial, im schlimmsten Fall die ganze Organisation zu destabilisieren.


Streit oder doch nur eine Meinungsverschiedenheit?

Gehen Sie Konflikten auf den Grund, denn es könnte sein, dass diesen nicht nur eine Meinungsverschiedenheit zugrunde liegt, sondern dass es um Interessen, Interessenwahrung und/oder um kollidierende Interessen geht. Vereinsmitglieder leben heute nicht mehr wie früher nach dem Motto «Mitmachen ist alles». Sie wollen in erster Linie etwas für sich selbst tun und von ihrem Mittun möglichst viel profitieren. So ist der Zeitgeist - und darauf sollten Sie sich einstellen.


Nicht abwarten, sondern handeln! - Aussitzen löst keinen Streit

Sie sollten einem aufkommenden Konflikt so früh wie möglich begegnen, und zwar noch bevor sich die Fronten verhärten. Klären Sie ab, wie die Beteiligten den Konflikt sehen, und geben Sie dem Streit einen Namen.

Spätestens dann, wenn Sie erfolglos versucht haben, den Konflikt selbst zu lösen,
sollten Sie überlegen, ob es nicht sinnvoll sein könnte, einen professionellen
Streitschlichter an Bord zu holen.


Unterschätzen Sie nicht das Schadenspotenzial

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt im Zusammenhang mit Streit in der Organisation ist die Aussenwirkung: Um den Streit im kleinen Verein kümmern sich die Lokalmedien, um den Krach in mitgliederstarken Verbänden gerne auch die grossen Zeitungen sowie die Onlinemedien.

In der Öffentlichkeit stossen solche Meldungen auf grosses Interesse. Schnell ist ein bestimmtes Image zementiert. Wenn allerdings nur noch über Querelen berichtet wird, wirkt sich dies negativ auf den Ruf aus und so es ist dann auch nicht verwunderlich, wenn sich das Interesse von Neumitgliedern in Grenzen hält und die Mitgliederzahl schrumpft. - Seien Sie realistisch: Jeder Verein und jeder Verband besteht nun mal aus Mitgliedern, ohne sie hat er keine Daseinsberechtigung!

«Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert»
... oder doch nicht?

Dieses Zitat wird so unterschiedlichen Denkern und Dichtern wie Wilhelm Busch oder Bertold Brecht zugeschrieben.
Tatsächlich soll die Lebensweisheit vom Kabarettisten Werner Kroll um 1945 erstmals öffentlich vorgetragen worden sein.


Handeln Sie - Sonst tun es die anderen!

Dass im Verein einmal die Fetzen fliegen, ist gar nicht so selten. Wenn es Ihnen gelingt, aus den Streitthemen zukunftsgerichtete Massnahmen abzuleiten, kann sich dies durchaus positiven auf das Vereinsleben und auf die Weiterentwicklung des Vereins auswirken!

Wichtig ist, dass nach einem Streit im Verein keine Ressentiments zurückbleiben. Ungelöste Konflikte haben es an sich, dass sie sich noch lange bemerkbar machen können. Als ausgebildete Mediatorin, Supervisorin und Coach kann ich das Gespräch zwischen den Parteien neutral und unvorbelastet leiten und Sie sowie Ihre Vereinsmitglieder darin unterstützen, aus der Streitsituation herauszukommen und eine einvernehmliche Lösung zu finden. Krisen bieten immer die Chance, sich weiter zu entwickeln!

P.S. Eine kurze Anleitung zur Selbsthilfe finden Sie in meinem Blog. - Und wenn Sie trotzdem meine Unterstützung für die Konfliktbewältigung wünschen, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.


Stichworte zum Streit in Vereinen und Verbänden

  • Streit und Zerwürfnis im Vorstand, im Verein, im Verband oder unter den Vereinsmitgliedern kann jahrelange gute Arbeit innerhalb kürzester Zeit zunichte machen

  • Der Umgang mit einer Straftat eines Vereins- oder Vorstandsmitglieds kann zur echten Belastungsprobe für die Organisation werden, werden Sie aktiv und bereinigen die Situation so schnell und gründlich wie möglich

  • Beugen Sie einer turbulenten Generalversammlung vor und holen Sie alle Kräfte mit ins Boot

  • Schlechte Stimmung und Streit im Verein können schnell zu einem nur schwer zu stoppenden Mitgliederschwund führen

  • Konflikte im Vorstand oder in der Vereinsbasis werden schnell publik, schlechtes Medienecho kann den Ruf des Vereins / Verbandes nachhaltig schädigen

Jetzt informieren

Christina Gnägi
Mediatorin SDM-FSM | Supervisorin AIP | InnerCoach AIP

Boniswilerstrasse 28
5707 Seengen
T. 044 341 32 86
M. 078 629 71 47

Mediationen, Coachings und Supervisionen sind in Seengen (am Hallwilersee), Zürich, sowie - nach Absprache - an einem Ort Ihrer Wahl möglich.


Mediation hilft, wo

  • die Konfliktpartner weiterhin zusammenarbeiten wollen/müssen,

  • die Parteien aktiv und eigenverantwortlich die Konfliktlösung erarbeiten wollen und verhindern möchten, dass ihnen die Lösung von aussen auferlegt wird (z.B. Gericht),

  • eine tragfähige Lösung für heute und für die Zukunft angestrebt wird, in der individuelle Bedürfnisse berücksichtigt sind und trotzt bestehendem Konflikt der faire und respektvolle Umgang eine grosse Bedeutung hat,

  • es um komplexe Sachverhalte geht, sowie viele unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden müssen.

Mediation @ Christina Gnägi

Mediation @ Christina Gnägi

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